Weiterführende Schulen
Allgemeine Informationen
Jede der weiterführenden Schulen in Biberach ermöglicht einen qualifizierten Schulabschluss und zeigt verschiedenste Perspektiven für die Ausbildung an der Hochschule oder für die Ausbildung im Beruf auf.
Biberach verfügt über fünf städtische weiterführende Schulen, die alle im Stadtgebiet angesiedelt sind. Für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung gibt es entsprechende Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Hierzu gehört beispielsweise die städtische Pflugschule. Weitere SBBZ führen die Schwarzbach-Schule sowie das Körperbehindertenzentrum Oberschwaben.
Durch die Verankerung der Inklusion im Schulgesetz können Kinder mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot auch an Regelschulen beschult werden.
Übergang in die weiterführende Schule
Die Grundschulen informieren die Eltern rechtzeitig über den Ablauf des Informations- und Anmeldeverfahrens in allen weiterführenden Schulen.
Mit dem Halbjahreszeugnis der 4. Klasse erhalten die Eltern eine Empfehlung für die Schulform, die für die weitere schulische Förderung des Kindes geeignet erscheint. Diese – nicht verbindliche Empfehlung – können die Eltern nach Beratung mit den Grundschullehrern als Entscheidungsgrundlage für die Wahl der Schulart heranziehen.
Die Eltern teilen den Grundschulen im Bedarfsfall mit, ob sie ein besonderes Beratungsverfahren wünschen. Die Grundschulen informieren vorab über die Anmeldefrist hierfür.
Im Rahmen eines Informationstages und auf ihren Homepages stellen die einzelnen Schulen sich mit ihren spezifischen Zielen, Angeboten, Anforderungen und Arbeitsweisen vor und geben so den Eltern und den angehenden Fünftklässlern einen ersten Überblick.
Entscheidend für den weiteren Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler sind vor allem das Arbeitsverhalten, die Lernentwicklung und der Lernstand des Kindes. Das Kind mit seinen Interessen und Fähigkeiten sollte in jeder Hinsicht Maßstab für die Entscheidung sein. Die Schullaufbahn ist mit dem Wechsel des Kindes in eine bestimmte Schulform nicht endgültig festgelegt.
Die Schularten bieten verschiedene Abschlüsse an:
- Gemeinschaftsschule: Hauptschulabschluss und Realschulabschluss
- Realschule: vorrangig Realschulabschluss, auch Hauptschulabschluss
- Gymnasium: Abitur
Die Anmeldung an den Schulen erfolgt persönlich in den Sekretariaten. Je nach Schule kann man ein Formular auch vorab online ausfüllen und unterschrieben zur persönlichen Anmeldung mitbringen. Ebenfalls mitzubringen ist die Grundschulempfehlung im Original sowie ein Masernschutznachweis bzw. die Bestätigung der Grundschule, dass der Masernschutznachweis bereits vorgelegt wurde (im Original oder als beglaubigte Abschrift).
Weitere Details zum Anmeldeverfahren sowie die Öffnungszeiten der Sekretariate finden sich auf der jeweiligen Schulhomepage.
Ganztagsangebote an städtischen Schulen
Beide städtischen Gymnasien bieten ein offenes Ganztagsangebot an. Die Dollinger-Realschule verfügt über ein offenes Ganztagsangebot mit speziellen Ganztagsklassen. Die Mali-Gemeinschaftsschule hat ein gebundenes Ganztagsangebot mit drei verpflichtenden Nachmittagen.
An allen Schulen wird ein Mittagstisch angeboten, außerdem verfügt jede Schule über eine umfassend sortierte Mediothek mit Büchern sowie auditiven Medien. Eine wichtige Bedeutung hat die Schulsozialarbeit, die es an jeder städtischen Schule im Stadtgebiet gibt. Im Sinne einer erweiterten sozialpädagogischen Kompetenz ergänzt die Schulsozialarbeit die pädagogische und erzieherische Arbeit der weiterführenden Schulen.
Mensa an städtischen Schulen
Für die städtischen weiterführenden Schulen gibt es zwei Mensen in Biberach:
- die Mensa im Heinz H. Engler-Forum für die Dollinger-Realschule und die Mali-Gemeinschaftsschule sowie
- die Mensa der Gymnasien.
Die Mensen bieten für jeden Hunger und Durst genau das Richtige: Täglich stehen drei verschiedene Gerichte zur Auswahl, die frisch in Biberach zubereitet werden. Für den kleinen Hunger zwischendurch haben beide Mensen einen Kioskbereich mit leckeren Snacks und Getränken. Wasserspender bieten kostenlos gekühltes Wasser an.
Bezahlt wird bargeldlos mittels eines Chips beziehungsweise einer Karte. Die Teilnahme am Mittagessen ist spontan und ohne Vorbestellung möglich.
Die Mensa der Gymnasien ist von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit einer Menülinie zertifiziert. Mit der erfolgreich bestandenen DGE-Zertifizierung wird sichergestellt, dass die Verpflegung nach den aktuellen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zusammengestellt wird.
An der Pflugschule wird das Essen über Lernen Fördern e.V. organisiert.
Profile der weiterführenden Schulen
Profil der SBBZ Schwarzbach-Schule
Die Schwarzbach-Schule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Trägerschaft des Landkreises Biberach.
An die Schwarzbach-Schule ist die Frühberatungsstelle Biberach und der Schulkindergarten in Rissegg angegliedert. Die Schule enthält eine Grundstufe, Hauptstufe und Berufsschulstufe.
Die Grundstufe umfasst das erste bis vierte Schulbesuchsjahr. Von insgesamt 182 Schülerinnen und Schülern besuchen derzeit 69 Kinder die Grundstufe. Neben den regulären Unterrichtsfächern wird ein sehr großes Augenmerk auf die individuelle Förderung des einzelnen Schülers gelegt.
Die Schwarzbach- Schule verfolgt das Ziel, ihren Schülerinnen und Schülern ein höchstmögliches Maß an Partizipation und sozialer Integration zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht dabei die individuelle Förderung jedes Einzelnen, um eine größtmögliche Selbstständigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch über die Schulzeit hinaus zu erreichen.
Die Hauptstufe der Schwarzbach-Schule umfasst das fünfte bis neunte Schulbesuchsjahr. Die Fächer Mathematik und Deutsch werden sowohl im Klassenunterricht wie auch in Leistungsgruppen differenziert angeboten. Einen Schwerpunkt bildet die Anwendung dieser Kompetenzen im lebenspraktischen Umfeld.
Dem Alter entsprechend gewinnen Themen wie Mobilität, selbstständige Lebensführung, Partnerschaft und Sexualität sowie Arbeit an Bedeutung.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Grundstufe und die Hauptstufe durchlaufen haben, wechseln sie in die Berufsschulstufe und erfüllen dort ihre Berufsschulpflicht. Diese Stufe umfasst normalerweise drei Schuljahre. Der Schwerpunkt liegt in der Vorbereitung der jungen Erwachsenen auf das Leben nach der Schule.
In Kooperation mit dem Integrationsfachdienst (IFD) wird eine vorbereitende Berufsorientierung angeboten. Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme an dem Angebot BVE (Berufsvorbereitende Einrichtung) im Berufsschulzentrum in Kooperation mit der Matthias-Erzberger-Schule. Über das Schuljahr verteilt finden zahlreiche Kooperationsprojekte mit anderen Schulen und Vereinen statt.
Ganztagskonzept und Betreuungsangebote: Gebundene Ganztagsschule mit zwei Nachmittagen (Montag und Dienstag mit Mittagessen); AGs, z. B. Klettern, Trampolin.
Profil Dollinger-Realschule
„Real“ nimmt die Schule wörtlich. In einem guten Miteinander von Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrern bietet die Realschule einen pädagogischen Mix aus theoretischem Wissen, Alltagswissen und persönlichen Fähigkeiten an.
Lehrerorientierte Phasen, Phasen selbstständigen Arbeitens und Teamarbeit, durchgeführt von engagierten Lehrerinnen und Lehrern mit pädagogischem Studium, wechseln sich sinnvoll ab. Neues Lernen und Neues Üben gehört bei uns zum pädagogischen Prinzip.
Die Dollinger-Realschule bietet Realschulbildung von Anfang an. Dazu wird in Klasse 5 ausschließlich auf Realschulniveau unterrichtet und geprüft. Die Schule führt vorrangig zum Realschulabschluss und somit in Zusammenarbeit mit den beruflichen Gymnasien zu einem möglichst guten Übergang zum Abitur oder bereitet auf den Einstieg in den Beruf, also auf eine Ausbildung, vor.
Die Dollinger-Realschule ist eine von vier Realschulen in Baden-Württemberg, die an einer bundesweiten Initiative zur Förderung besonders leistungsfähiger und talentierter Schüler teilnimmt und am Förderkonzept Baden-Württembergischer Realschulen mitarbeitet.
Ab Klasse 5 bietet die Schule dazu in den Hauptfächern und Naturwissenschaften unter erhöhtem Personaleinsatz Elemente an, um die Schüler zu fördern. Beispielhaft sei die 1er-AG in Mathe in Klasse 9 und 10 erwähnt oder das europaweite Erasmus-Projekt mit Schüleraustausch.
Gelingender Einstieg von Anfang an:
- Einführungswoche,
- Patensystem,
- intensive Beratungsgespräche,
- Klasse werden und
- das Bausteinkonzept in Klasse 5 und 6
stehen für einen guten Einstieg in die Schule. Detaillierte Informationen hierzu finden sich auf der Homepage der Schule.
Um unterschiedlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, gibt es verschiedene Profile:
- Bilingualer Zug: „Klasse“ mit Unterrichtssprache Englisch in Sachfächern (Erdkunde und Sport oder Bildende Kunst) bereits ab Klasse 5. Sprachbegabung und Sprachmotivation sind Voraussetzung für dieses Angebot, das sich an leistungsbereite Schülerinnen und Schüler richtet.
- Bläserklasse: Schülerinnen und Schüler einer Klasse erlernen in Kooperation mit der Bruno-Frey-Musikschule ein Instrument und spielen gemeinsam im Orchester.
- Theaterklasse: In der Theaterklasse wird erlernt, was es bedeutet, gemeinsam auf der Bühne zu stehen und Theater zu spielen. Dazu gibt es Theaterworkshops und Besuche wie das Staatstheater Stuttgart.
Die Dollinger-Realschule arbeitet ausschließlich mit dem Doppelstundenprinzip. Die Schülerinnen und Schüler haben so in der Regel nur drei Fächer pro Tag und einen Unterrichtsnachmittag in der Woche.
Nach der Realschule machen 40 Prozent der Abgänger Abitur, 40 Prozent beginnen eine Berufsausbildung und circa 20 Prozent gehen auf eine weiterführende Schulart.
Alle Schülerinnen und Schüler können das freiwillige Ganztagsangebot der Schule wahrnehmen. Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und professionelle Partner (KISS, Juks, Abenteuerspielplatz, Vollmer, Matthias-Erzberger-Schule) sind selbstverständlich.
Profil Freie Waldorfschule Biberach
Die Freie Waldorfschule Biberach, gegründet 2005, steht allen Kindern offen. Im Jahr 2018 wurde der Prozess der Schulgründung feierlich mit dem ersten Abiturjahrgang abgeschlossen.
Der Lehrplan der Waldorfschulen beinhaltet alle Unterrichtsstoffe staatlicher Schulen, strukturiert diese jedoch bisweilen anders, sodass der Lernweg alle Lernkanäle und Lerntypen anspricht.
Als staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft werden die Schülerinnen und Schüler somit vielseitig, anwendungsbezogen und theoretisch fundiert auf die staatlichen Schulabschlüsse, das Abitur und den Realschulabschluss, vorbereitet.
Die Schülerinnen und Schüler lernen ohne ein auslesendes Zensursystem gemeinsam im Klassenverband bis zur 12. Klasse. Schriftliche Zeugnisse sollen die Leistung und den Leistungsfortschritt in den einzelnen Fächern zeigen.
In den ersten zwei bis drei Jahren wird im Bewegten Klassenzimmer unterrichtet. Im Hauptunterricht, der vom Klassenlehrer während der ersten Doppelstunde erteilt wird, wird in Epochen gelernt. Rechnen, Schreiben oder Formenzeichnen ist über mehrere Wochen der tägliche Arbeitsschwerpunkt.
Im Fachunterricht wechseln sich Praktisches wie Handarbeit, Spielturnen oder Sinnesschulung mit künstlerischer Bewegung in der Eurythmie, im Malen, Singen und Musizieren ab.
Ab Klasse 1 werden die beiden Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichtet. Schriftliche Zeugnisse zeigen den Fortschritt in den einzelnen Fächern.
In der Mittelstufe (Klassen 5 bis 8) werden die Sprachen Englisch und Französisch mit den Fachlehrern vertieft, Werken, Orchester und Gartenbau kommen hinzu. Eine große Projektarbeit und ein öffentliches Theaterstück schließen die 8. Klasse ab.
In der Oberstufe (ab Klasse 9) helfen mehrwöchige Praktika, die von der Land- und Forstwirtschaft, über die industrielle Produktion bis zu sozialen und ökologischen Bereichen führen, den jungen Erwachsenen, ihre Lernfortschritte selbstständig zu reflektieren und sich mit der Welt außerhalb der Schule auseinanderzusetzen.
Die handwerklichen Unterrichte wie unter anderem Schreinern, Schmieden, Weben und Plastizieren sorgen dafür, dass die Schüler nicht nur mit dem Kopf lernen, sondern auch mit ihrem Herzen und ihrer Hand.
In den Klassen 11 und 12 stehen eine große Jahresarbeit, ein anspruchsvolles Theaterprojekt, der Eurythmie-Abschluss und eine große Klassenfahrt auf dem Programm.
Das fächerübergreifende Lernen und auch das künstlerische Arbeiten sind immer Teil des Unterrichts. Ziel soll es sein, den Kindern und Jugendlichen nicht nur Fach- und Methodenkompetenz mitzugeben, sondern auch ihre sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.
Verlässliche Grundschule ab 7 Uhr, Flexible Nachmittagsbetreuung Mo–Do bis 17 Uhr, Fr bis 15 Uhr, Mittagessen (bio / vegetarisch); Orchester, Chor.
Profil Gebhard-Müller-Schule
Kaufmännische Berufsschule:
Im Rahmen des Dualen Systems bereitet die kaufmännische Berufsschule in neun verschiedenen Berufen auf die schriftliche Abschlussprüfung vor, die in Baden-Württemberg im Auftrag der IHK oder anderer Ausbildungspartner an den Schulen abgenommen wird.
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts können die Auszubildenden während eines mehrwöchigen Aufenthaltes in Irland halbtags die englische Sprache lernen und in der anderen Hälfte des Tages das Gelernte anwenden.
Kaufmännische Berufsfachschule/Wirtschaftsschule:
Die zweijährige Berufsfachschule hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss oder entsprechender Schulbildung zur Fachschulreife zu führen. In der zweijährigen kaufmännischen Berufsfachschule erhalten sie neben der für einen mittleren Bildungsabschluss notwendigen Allgemeinbildung eine umfassende kaufmännische Grundbildung unter Einbeziehung moderner Informationstechnologien.
Mit dem Abschlusszeugnis der zweijährigen Berufsfachschule erhalten die Absolventen die Fachschulreife, die dem Realschulabschluss entspricht.
Kaufmännisches Berufskolleg I und II/ Kaufmännisches Berufskolleg Fremdsprachen:
Die kaufmännischen Berufskollegs bieten die Möglichkeit, nach dem mittleren Bildungsabschluss die Fachhochschulreife zu erlangen. Neben den allgemeinen Fächern wird eine kaufmännische Grundbildung vermittelt. Wird der entsprechende Zusatzunterricht (inklusive Prüfungen) absolviert, kann außerdem der berufliche Abschluss „Staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent“ erworben werden.
Wirtschaftsgymnasium:
Das Wirtschaftsgymnasium ist eine 3-jährige Vollzeitschule, die auf dem mittleren Bildungsabschluss aufbaut und zur Allgemeinen Hochschulreife führt. Mit diesem Abschluss sind die Schülerinnen und Schüler zum Studium an allen deutschen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsakademien berechtigt.
Sie können an der Gebhard-Müller-Schule zwischen den Profilen Wirtschaft und Finanzmanagement wählen. In beiden Profilen werden praxisorientierte Inhalte vermittelt.
Darüber hinaus gibt es für alle Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums, in jedem Profil, weitere Wahlpflichtfächer wie z.B. Global Studies, Wirtschaftsinformatik, Privates Vermögensmanagement, Wirtschaftsgeographie, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Die Wahlfächer Literatur, Philosophie oder Psychologie ergänzen das Angebot.
Schülerinnen und Schülern, die nach der Jahrgangsstufe 1 (Klasse 12) die Schule verlassen, wird bei entsprechenden Leistungen der schulische Teil der Fachhochschulreife bescheinigt.
Für einen sportlich-sozialen Einstieg ins Wirtschaftsgymnasium bietet die Gebhard-Müller-Schule ein Skischullandheim für alle Eingangsklassen an. In zwei Durchläufen geht es jedes Jahr zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres mit fünf Klassen ins schneesichere La Rosière (Rhône-Alpes), wo vielfältige gemeinsame Aktionen auf dem Programm stehen.
Profil Karl-Arnold-Schule
Die Karl-Arnold-Schule zählt zu den führenden gewerblichen Schulen in der Region. Als dualer Partner der Betriebe wird in folgenden Bereichen ausgebildet:
- Metalltechnik,
- Bautechnik,
- Elektrotechnik,
- Kraftfahrzeugtechnik,
- Informationstechnik,
- Ernährung,
- Körperpflege,
- Farbe und Raumgestaltung
- Chemie/Naturwissenschaften.
Mit den Fachschulen bestehen im Bereich der Weiterbildung (Techniker, Meister) Möglichkeiten für den weiteren beruflichen Aufstieg.
Das enorm breite Bildungsangebot umfasst außerdem die Schularten:
- Technisches Gymnasium mit den Profilen Mechatronik, Informationstechnik sowie Gestaltungs- und Medientechnik
- Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife
- Zweijähriges Berufskolleg für pharmazeutisch-technische Assistenten
- Einjähriges Berufskolleg Technik
- Zweijährige Berufsfachschule für Metall- und Elektrotechnik
- duale Ausbildungsvorbereitung
- Meisterschule für Bautechnik
- Technikerschule für Bautechnik (Zimmerer und Maurer/Betonbauer)
- Technikerschule für Maschinentechnik (in Voll- oder Teilzeitform)
Mit den ausbildenden Betrieben findet regelmäßig ein Austausch in Arbeitskreisen, der Lernortkooperation und in Ausbildernachmittagen statt.
Ganztagskonzept und Betreuungsangebote:
- Beratungslehrkräfte
- Schulsozialarbeit
- Sonderpädagogischer Dienst
- Präventionslehrkraft
- Jugendberufshelfende
Weitere Informationen über die Schule und Anmeldemöglichkeiten findet man auf der Homepage.
Profil Mali-Gemeinschaftsschule
An der Mali-Gemeinschaftsschule können Kinder aller Leistungsniveaus miteinander und voneinander lernen. Die Lehrkräfte richten alle Inhalte auf die Begabungen des einzelnen Kindes aus, um individuelle Kompetenzen zu fördern. Jede Persönlichkeit ist wichtig und wird in den Mittelpunkt gestellt. Die Schule versteht sich als Lernort und Lebensraum.
Der Unterricht wird in drei Niveaus angeboten und bereitet auf die Bildungsabschlüsse vor:
- G-Niveau – Hauptschulabschluss
- M-Niveau – Realschulabschluss
- E-Niveau – Abitur
Der Wechsel zwischen den Niveaus ist jederzeit und in jedem Fachbereich möglich. Die Entscheidung des Bildungsabschlusses fällt erst in Jahrgangsstufe 8.
„EinMALIg“ sind die wöchentlichen Coachinggespräche, die Individuelle Lernzeit, das Lerntagebuch, Lernentwicklungsgespräche mit individuellen Zielvereinbarungen und die ausführliche Leistungsrückmeldung im Lernentwicklungsbericht.
Die Mali-Gemeinschaftsschule ist die einzige Schule Biberachs mit Sportprofil. Der Sport nimmt einen hohen Stellenwert ein. Eine Alternative zum Profilfach Sport ist Naturwissenschaft & Technik.
Ein Wechsel von offenen, geschlossenen und kooperativen Lern- und Arbeitsformen bietet die Möglichkeit, alle Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie stehen. Durch die Einteilung in Lerngruppen mit festem Leitungsteam gibt es immer die passende Unterstützung.
Wertschätzung, Respekt und Vertrauen nehmen einen hohen Stellenwert ein. Auch die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülern, Eltern und der Schulsozialarbeit ist sehr wichtig. Dadurch wird eine „einMALIge“ Schulatmosphäre gestaltet, die die Schulgemeinschaft ein Stück weit familiär wirken lässt.
Die Mali-Gemeinschaftsschule ist Ganztagsschule und bietet ein abwechslungsreiches Konzept. An drei Tagen verbringen die Schülerinnen und Schüler den Nachmittag an der Schule. Neben dem Nachmittagsunterricht prägen vielfältige Angebote den Ganztag.
In AGs geht es um verschiedene Sportarten, Kreativität, Kochen, Erste-Hilfe, Aquarien, Schulgarten mit Streuobstwiese und die Spitaltrommler. Hier können eigene Interessen vertieft und Talente gelebt werden. In der Mittagspause sind der Schülertreff, sowie der Tobe- oder Chillraum mit Betreuungs- und Spielangeboten geöffnet.
Die Mali-Schule bietet täglich ab 7 Uhr ein ausgiebiges Schulfrühstück an. Mittagessen gibt es in der Mensa.
Profil Matthias-Erzberger-Schule
Die Matthias-Erzberger-Schule bietet eine Vielfalt an beruflichen und schulischen Abschlüssen: Die Schülerinnen und Schüler können qualifizierende Berufsabschlüsse mit den Schwerpunkten Pflege und Altenpflegehilfe, Biotechnologie, Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Sozialpädagogik (Erzieherinnen und Erzieher sowie sozialpädagogische Assistenz erwerben.
Außerdem besteht die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss, den mittleren Bildungsabschluss, die Fachhochschulreife und die allgemeine Hochschulreife mit den Profilen Biotechnologie, Gesundheits-, Ernährungs- und Sozialwissenschaft zu erwerben.
Bereits ab der achten Klasse gibt es die Möglichkeit, das sechsjährige Gymnasium mit der Fachrichtung Ernährung, Gesundheit und Soziales zu besuchen.
Im Unterricht werden Konzepte der individuellen Förderung und Beratung umgesetzt. Ergänzend zum Unterricht bietet die Schule ein breites Spektrum an Projekten, Studienfahrten, Sommerpraktika im europäischen Ausland und internationale Partnerschaften etwa mit China und Finnland in Form eines jährlichen Schüleraustausches an.
Es besteht unter anderem eine Bildungspartnerschaft mit der Firma Boehringer und eine Kooperation mit der Dollinger-Realschule sowie der Hochschule Biberach und dem Grundschulseminar in Laupheim. Zudem ist die Schule eng mit den unterschiedlichen Ausbildungsbetrieben und sozialen und pflegerischen Einrichtungen der Region vernetzt.
Ganztagskonzept und Betreuungsangebote:
- AVdual und 2BFS mit Ganztagskonzept
- Sprachförderung
- Beratungskonzept
- Individuelle Förderung
- Zielvereinbarungsgespräche
Profil Pestalozzi-Gymnasium
„Mit Kopf, Herz und Hand“ ist nicht nur das Motto des Pädagogen Heinrich Pestalozzi, sondern gelebte Philosophie der engagierten Schulgemeinschaft aus Eltern, Schülerschaft und Lehrkräften am Pestalozzi-Gymnasium (PG). Neben der fachlichen Bildung legt das Pestalozzi-Gymnasium großen Wert auf eine ganzheitliche Bildung und Erziehung.
Soziale, kommunikative, personale und methodische Kompetenzen werden von Anfang an altersgerecht erlernt, eingeübt und angewandt. Engagierte Lehrkräfte, Schulsozialpädagogen und Paten aus höheren Klassen fühlen sich dafür verantwortlich, dass jedes Kind die Aufmerksamkeit und Begleitung bekommt, die es braucht.
Das Pestalozzi-Gymnasium ist ein G9-Gymnasium. In Klasse 5 können die fachlichen Zusatzprofile „Musikzug“ und „Bilingualer Zug Englisch“ gewählt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sein Kind in Klasse 5 für eine Outdoorklasse anzumelden.
Das Angebot eines Förderprogramms für die Klassen 5 bis 9 mit kompetenten Lehrkräften schließt Lücken und stärkt die Motivation und Lernfreude der Schülerinnen und Schüler.
Aktuell erhalten alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 bis zum Abitur ihr „eigenes“ Tablet, das regelmäßig und vielfältig im Unterricht eingesetzt wird. Ab Klasse 8 bietet das PG die Profilfächer Naturwissenschaft, Informatik und Technik (NIT), Spanisch sowie Musik an. In der Oberstufe, den Klassen 12 - 13, kann so aufgrund der Nähe der beiden Biberacher Gymnasien nahezu jeder Kurs angeboten werden.
Beste räumliche Voraussetzungen für einen pädagogisch gestalteten Ganztagsbetrieb bieten die Mensa vor Ort, die Holzwerkstatt, ein Lernbereich mit 120 ruhigen Plätzen und 35 mit Computern ausgestalteten Arbeitsplätzen, eine vielfältige und bestens ausgestattete Mediothek sowie WLAN im ganzen Gebäude.
Die Klassenzimmer verfügen über eine hervorragende digitale Ausstattung. Ein kindgerechter, rhythmisierter Stundenplan mit sinnvoller Auflockerung langer Schultage gestaltet Schule als Lebensraum, in dem alle sich an „ihrem“ PG wohlfühlen.
Eine in den Schultag integrierte Hausaufgabenbetreuung und, falls gewünscht, eine verlässliche Betreuung bis 16:30 Uhr bringen Sicherheit für Eltern.
Insgesamt circa 60 freiwillige Zusatzangebote und Arbeitsgemeinschaften fördern individuell musische, fremdsprachliche, naturwissenschaftliche, sportliche und soziale Begabungen. Dazu gehören zum Beispiel Theater-AG, Tanzen, Nähen, der Schulsanitätsdienst, Chöre, Bigband, Fußball, Basketball, Bogenschießen, Robotics, IT, Forscher-AGs, Schulradio, Förderunterricht, Begabtenförderung und vieles mehr.
Profil SBBZ Pflugschule Biberach
An der Pflugschule werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die dem Lerntempo und Lernumfang der Regelschule nicht folgen können.
Sie ist Lernort für Kinder mit erweitertem Bildungsanspruch im Förderschwerpunkt Lernen, die in allgemeinen Schulen unter ihren tatsächlichen Möglichkeiten bleiben würden: Der Förderansatz geht grundsätzlich immer von den Kompetenzen aus. Ziel ist die Vorbereitung des Hauptschulabschlusses.
Rückschulungen sind nach jeder Klassenstufe möglich. Absoluter Leitgedanke des pädagogischen Handelns ist die Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit. Dazu gehört neben der individuellen Unterweisung in den Kulturtechniken ein aufwendig angelegtes Programm, das über eine Stärkung der kreativen und praktischen Kompetenzen auf ein Leben in Selbstbestimmung, mit Familie und mit Arbeit, vor allem aber mit Würde vorbereitet – getreu dem Schulmotto: klein.stark.Pflugschule.
Als Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit Förderschwerpunkt Lernen ist die Pflugschule eine allgemeinbildende Schule mit neun Klassenstufen. Sie unterhält ein Angebot mit Unterricht, Frühbetreuung, Pausenverkauf und Mittagessen in der eigenen Mensa.
Im Schulparlament und in der Schülermitverantwortung lernen die Schülerinnen und Schüler Diskussionsregeln und demokratische Grundregeln kennen.
Die Pflugschule steht in engem Kontakt zu den benachbarten Schulen im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes und der Inklusion. Des Weiteren bestehen Kooperationen mit der Volkshochschule, der Kindersportschule und der Jugendmusikschule, die das musische und sportliche Angebot bereichern.
Für die Mädchen und Jungen besteht die Möglichkeit, nach Klasse 5 an die Regelschule zurückzukehren oder nach Klasse 9 im Berufsschulzentrum den Hauptschulabschluss zu erwerben. Berufsqualifizierende Maßnahmen in den Klassen 8 und 9 beinhalten Betriebspraktika und Kooperationswochen im Berufsschulzentrum.
Die Schulsozialarbeit an der Pflugschule arbeitet mit dem Schwerpunkt der tiergestützten Pädagogik.
Je nach Klassenstufe haben die Pflugschülerinnen und -schüler ein- bis viermal in der Woche Nachmittagsunterricht und nehmen an diesen Tagen auch im Klassenverband am Mittagessen für 1,50 Euro teil.
Zusätzlich gibt es ein breites AG-Angebot, zu dem neben den spielerischen und sportlichen Angeboten wie einer Töpfer-AG und einer Yoga-AG zum Beispiel auch die Film- und Foto-AG gehört.
Die Pflugschule wird unterstützt von Lernen Fördern e.V. Diese Zusammenarbeit ermöglicht unter anderem das preisgünstige Mittagessen.
Profil Wieland-Gymnasium
Das Wieland-Gymnasium (WG) ist ein vierzügiges Gymnasium, das seinen Schülerinnen und Schüler in 9 Schuljahren (G9) zum Abitur führt.
Dabei legt die Schule großen Wert darauf, dass sich die Jugendlichen wohlfühlen und neben einer fundierten Allgemeinbildung auch wichtige soziale Kompetenzen erwerben.
Für Kunstinteressierte bietet das WG ab der 5. Klasse einen optional wählbaren Kunstzug an.
Wer sich stärker für Naturwissenschaften interessiert, kann an den Forscher-5 teilnehmen. Das WG ist zudem Standort des Schülerforschungszentrums. Die zweite Fremdsprache – wahlweise Französisch oder Latein – beginnt in Klasse 6.
Ab Klasse 8 stehen drei Profilrichtungen zur Auswahl:
- das naturwissenschaftliche Profil (Naturwissenschaft, Informatik, Technik),
- das sprachliche Profil (Spanisch, Chinesisch oder Französisch) und
- das künstlerische Profil.
Das freiwillige Ergänzungsangebot ist besonders vielfältig: rund 60 zusätzliche Aktivitäten wie Chöre, Ensembles, Forscher- AGs, Robotics, Schulsanitäter, Holzwerkstatt, Schülerzeitung, Theater-AG, Tanz-AG, Reiten, Tischtennis, Volleyball, Fußball und Kunst-AG bieten den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertiefen. In vielen Fächern werden Förderkurse für die Klassen 5 bis 10 angeboten..
Ein besonderes Erlebnis ist die zweiwöchige Donaufahrt in Klasse 9, bei der die Schülerinnen und Schüler auf eigenen Zillen von Eining bis Wien paddeln.
Nach mehrjährigem Umbau verfügt die Schule heute über helle, modern ausgestattete Fachräume und Klassenzimmer mit multimedialer Technik, Lüftungsanlagen und kostenlosen Schließfächern – ideale Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und gemeinsames Arbeiten.
Im neunjährigen Gymnasium (G9) werden die wenigen verpflichtenden Unterrichtsnachmittage durch ein vielfältiges Angebot an zusätzlichen Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften ergänzt. In den Klassen 5 und 6 gibt es in der Regel ein bis zwei Unterrichtsnachmittage, in den höheren Klassen zwei bis drei.
Eine flexible Hausaufgabenbegleitung durch Erwachsene steht den Klassen fünf bis sieben von 13 bis 17 Uhr (freitags bis 15 Uhr) zur Verfügung.
Als Teil des Gymnasialzentrums – gemeinsam mit dem Pestalozzi-Gymnasium – verfügt das Wieland- Gymnasium über eine Mensa, eine Holzwerkstatt, eine Mediothek, einen schönen Schulhof sowie zahlreiche Aufenthalts- und Arbeitsräume, die optimale Lern- und Freizeitbedingungen bieten.
Profile der weiterführenden Schulen am BSBZ
Das staatlich anerkannte und in allen weiterführenden Schularten zweizügig geführte Bischof-Sproll-Bildungszentrum (BSBZ) arbeitet nach dem Marchtaler Plan. Zu dessen Strukturelementen gehören der Morgenkreis, die Freie Stillarbeit, Freie Studien, Vernetzter Unterricht sowie Fachunterricht und in der Kursstufe am Gymnasium das Philosophisch-Theologische Forum (PTF).
Wissensvermittlung, Respekt und personale Begegnung, damit einhergehende Werteerziehung sowie Vermittlung von methodischem, selbstständigem Arbeiten und individuellem Lernen bestimmen den Schulalltag. Das Einüben von Kompetenzen und Haltungen auf der Basis christlicher Grundhaltungen in ökumenischer Aufgeschlossenheit charakterisieren das pädagogische Tun am BSBZ.
Ganztag am BSBZ und weitere verbindliche Angebote:
- Mittagessen an bis zu fünf Nachmittagen aus eigener Frischküche
- Betreute Mittagsfreizeit (MFZ) mit zahlreichen Freizeitgruppen (FGs) und offenen Angeboten wie: Klassenbetreuung Klasse 5 und 6, Spielverleih, Schülercafés, Sporthallen, Schülermediathek, Räume der Stille, Freiräume und toller Außenbereich, schulpsychologische Beratung, Präventionsangebot
- Offenes Ganztagsangebot, betreute Lernzeit, schulinterne Nachhilfe durch Schülermentoren, Sport oder kreative Angebote (GTB)
- FG/AG/GTB-Angebote des Bildungszentrumsverbunds: Theaterwerkstatt, Schulgarten, Yoga, Klettern, Gaukler & Vagant, Trommler und Pfeifer, Kunstatelier, Ukulele, Spanisch, Programmieren, Hunde, Insekten, Essbare Wildpflanzen, Relax for girls, Veranstaltungstechnik, LEGO, Tischtennis, Badminton, Schulband.
Katholische Freie Werkealschule
Die Werkrealschule bietet einen praxisorientierten Bildungsweg mit individueller Förderung und kleinschrittigem Lernen, der nach Klasse 9 zum Hauptschulabschluss führt. Gearbeitet wird im Klassenlehrersystem nach dem Marchtaler Plan, der Struktur, Gemeinschaft und ganzheitliches Lernen verbindet.
Bereits ab Klasse 5 stehen in der Lebenswerkstatt Hauswirtschaft/ Textiles Werken, Technik, Informatik und lebensnahe Projekte auf dem Stundenplan. So können die Kinder eigene Schwerpunkte setzen und lernen persönlich, kreativ und lebendig.
Ab Klasse 9 wählen die Schülerinnen und Schüler ein Profilfach – Musik, Kunst oder Sport – zur Förderung ihrer musisch-ästhetischen Bildung. Ein durchgängiges Förderkonzept und Coaching in allen Klassenstufen unterstützen die persönliche Entwicklung, stärken Selbstreflexion und Motivation.
Mit der Berufswegeplanung ab Klasse 5, Berufserkundungen und gezielter Prüfungsvorbereitung bereitet man die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Berufswelt vor.
Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist die hervorragende sonderpädagogische Arbeit. Durch gruppenbezogene Inklusionen ermöglicht man gemeinsames Lernen und fördert jedes Kind nach seinen individuellen Möglichkeiten.
Programme wie „LionsQuest“, der „Zündfunken“, Tage der Orientierung, Schullandheime und Europafahrten fördern Gemeinschaft und Persönlichkeitsbildung.
Rückzugsorte wie das Grüne Klassenzimmer, die Schülermediathek und der Raum der Stille bieten Platz für Ruhe und Konzentration. Mit dem Konzept des Bildungszentrums „Marchtaler Plan auch digital“ werden die Kinder verantwortungsvoll an den kompetenten Umgang mit digitalen Medien und Tablets herangeführt – modern, werteorientiert und zukunftsgerichtet.
Profil Katholische Freie Realschule
Die Realschule ist eine zweizügige offene Ganztagsschule. Der Marchtaler Plan und seine Elemente werden verlässlich bis zur 10. Klasse umgesetzt. Eine sog. „Bewegte Stunde“ in Klasse 6 sorgt für sinnvolle Abwechslung im schulischen Alltag. Eine zusätzliche Theaterstunde in Klasse 5 bringt Freude an Sprache und Auftritt.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten individuelle Förderung im sogenannten Trainingscamp. Ab Klasse 6 kann aus drei Wahlpflichtfächern ausgewählt werden; ab der achten Klasse wird das freiwillige Fach Informatik angeboten. Der Umgang mit digitalen Medien wird mit zusätzlichen Stunden gefördert.
Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 7 arbeiten alle Schülerinnen und Schüler tabletgestützt im Konzept „Marchtaler Plan (auch) digital“. Berufsorientierung findet in zahlreichen schulbegleitenden Maßnahmen statt.
Fremdsprachenzertifikate können zusätzlich erworben werden. Gemäß dem Leitsatz „Das ICH stärken – das WIR fördern“ bietet die Realschule zahlreiche Möglichkeiten, über den Fachunterricht hinaus Gemeinschaft zu erleben. Tage der Orientierung, Schullandheim, Abschlussfahrt sowie zahlreiche Exkursionen, Kulturfahrten und erlebnispädagogische Angebote setzen dementsprechende Schwerpunkte.
Katholisches Freies Gymnasium
Das zweizügige Gymnasium mit Realschulaufsetzer (ab Klasse 11) lebt von seiner familiären Atmosphäre bis hin zum Abitur. Vielfältige AGs und Freizeitgruppen sowie jährliche Klassenfahrten prägen das Schulleben.
Das Gymnasium entwickelt in einem Netzwerk mit anderen Schulen und der Universität Heidelberg den zeitgemäßen Unterricht weiter (Deeper Learning).
Fachunterricht und Vernetzung gehen Hand in Hand. In Klasse 6 besteht die Wahl zwischen Französisch und Latein. Die Profile ab Klasse 8 sind Spanisch und Vernetzter Unterricht Naturwissenschaften (VUN).
Das G9 wird gemeinsam entwickelt, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich daran über das „Forum Schulentwicklung“ beteiligen.
Ganztagskonzept und Betreuungsangebote:
- In den Klassen 5 bis 7 (G9) ein gemeinsamer Nachmittag, auf Wunsch Betreuung und Angebote an bis zu vier Nachmittagen
- Vielfältige AG-Angebote und in der Mittagspause Freizeitgruppen des BSBZ
- Sinnvoller Aufbau von Medienkompetenz im Konzept „Marchtaler Plan (auch) digital“
- Jährliche Fahrten: Besinnungstage, Schullandheime, Fahrten nach Verdun, Weimar und Rom, dazu Austausche, Opern- und Musicalfahrten
- Neu eingerichtete Flure mit Lern- und Kommunikationsbereichen, geplant durch Schülerinnen und Schüler.
Ganztagskonzept und Betreuungsangebote der Werkrealschule und Realschule
- Mittagessen an bis zu fünf Nachmittagen aus eigener Küche.
- Betreute Mittagsfreizeit (MFZ) mit zahlreichen Freizeitgruppen (FGs) und offenen Angeboten wie: Klassenbetreuung Klasse 5 und 6, Spielverleih, Schülercafés, Sporthallen, Schülermediathek, Räume der Stille, Freiräume und toller Außenbereich, Schulsozialarbeit, schulpsychologische Beratung.
- Offenes Ganztagsangebot, betreute Lernzeit, schulinterne Nachhilfe durch Schülermentoren, Sport oder kreative Angebote (GTB).
- FG/AG/GTB-Angebote des Bildungszentrumsverbunds: Theater, Natur, Yoga, Klettern, Vaganten, Gaukler, Trommler und Pfeifer, Kunstatelier, Schach, Programmieren, Hunde, Zirkus, Insekten, essbare Wildpflanzen, Naschkatzen, Veranstaltungstechnik, LEGO, Fitness, Badminton, Schulband, ...
Übersicht der Weiterführenden Schulen
Für weitere Informationen zu den einzelnen weiterführenden Schulen klicken Sie bitte in der Übersicht auf die Schule und dann auf den blauen Link mit dem Schulnamen.