„Menschen ohne Ketten“ : Fotoausstellung im Rathausfoyer
Der Reutlinger Verein „Menschen ohne Ketten“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Westafrika zu verbessern. Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens wird die Fotoausstellung „20 Jahre Verein – Menschen ohne Ketten“ im Foyer des Rathauses gezeigt. Die Fotos stammen vorwiegend von Roland Marske und Michael Lieder. In der Vernissage am Mittwoch, 14. Januar, 18 Uhr, wird über die Arbeit des Vereins gesprochen. Die Ausstellung ist vier Wochen lang bis zum 12. Februar geöffnet.
In den Partnerländern des Vereins Burkina Faso und der Elfenbeinküste leben die meisten psychisch Kranken isoliert, oft in Ketten, eingesperrt oder auf der Straße. Die staatliche psychiatrische Versorgung ist nach wie vor in ihren Anfängen. Hier unterstützen lokale Initiativen, die die Situation der psychisch Kranken verbessern wollen.
Die Fotoausstellung „Menschen ohne Ketten“ zeigt die Kranken in ihrer jeweiligen Versorgungssituation vor Ort. Die Ausstellung wurde bisher in Reutlingen, Fulda und Göppingen gezeigt und kommt nun nach Biberach. Der Verein hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte angestoßen und organisiert. Sie wurden zum Teil durch das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung finanziert, überwiegend aber durch Spenden. Aus dem Landkreis Biberach wurden in den vergangenen 15 Jahren circa 25.000 Euro gespendet.