Neue Leitung für das städtische Forstamt
Frauke Holland übernimmt ab 1. August die Leitung des städtischen Forstamts. Die 29-Jährige war zuletzt von den Bayerischen Staatsforsten an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie abgeordnet und arbeitete dort im Bereich der Rechtsaufsicht über die Bayerischen Staatsforsten sowie in der Obersten Jagdbehörde.
Geboren und aufgewachsen ist Frauke Holland in Ochsenhausen, wo sie 2014 ihr Abitur ablegte. Anschließend studierte sie in Freiburg Waldwirtschaft und Umwelt sowie Forst- und Holzwissenschaften in Freising.
Auf ihrer neuen Stelle in Biberach erwartet Frauke Holland ein vielfältiges und herausforderndes Aufgabengebiet. Das Forstamt bewirtschaftet neben dem städtischen auch den hospitälischen Wald mit insgesamt 2.400 Hektar Betriebsfläche. Hinzu kommen zusätzlich rund 700 Hektar Privatwald, die vom Forstamt betreut werden. Mit ihren 12 Mitarbeitenden und drei Auszubildenden verantwortet Frauke Holland künftig den Einschlag und die Vermarktung von jährlich rund 40.000 Festmetern.
Damit hat der Forst für Biberach, und vor allem die Hospitalstiftung, auch eine große finanzielle Bedeutung. „Für mich ist klar, dass der Wald wirtschaftlich und nachhaltig genutzt wird – ebenso wichtig sind aber auch seine anderen Funktionen für die Gesellschaft. Der Holzmarkt ist volatil und dementsprechend darf der Forst nicht nur von der Holzernte leben“, so Frauke Holland. Ihre große Herausforderung sieht sie darin, den Wald zukunftsfähig zu gestalteten, damit dieser trotz des Klimawandels auch künftig zum Schutz der Biodiversität beitragen und als Naherholungsgebiet genutzt werden kann.
Ihr künftiger Vorgesetzter, Erster Bürgermeister und Hospitalverwalter Ralf Miller, freut sich über die Besetzung dieser für die Stadtverwaltung und den Hospital so wichtigen Stelle: „Frau Holland verfügt über das Rüstzeug, den notwendigen Waldumbau zu forcieren und die wirtschaftlichen Anforderungen, als auch die weiteren Funktionen des Waldes in Einklang zu bringen. Die Mitarbeitenden und ich freuen uns sehr über ihren Start in Biberach“.