Familie 6 - Testbericht 7
Mit dem Fahrrad bekomme ich problemlos einen Parkplatz auf dem Marktplatz, meist ist „meine“ Parkstange frei. Mein erster Gang führt zum Saumarkt. Das Dinkelvollkornbrot dort aus Grüns Backhaus ist wirklich sehr lecker, und die Chefin, ist freundlich und sehr kompetent. Auf den nächsten Einkauf freue ich mich schon. Immer wieder eine andere Sorte probieren.
Obwohl das Wolfental nicht mehr ganz Innenstadt ist, lohnt sich ein Einkauf bei Guter Gaupp. Die Beratung dort ist einfach sehr gut. Immerhin gibt es wenigstens eine Sorte torffreie Blumenerde in 40 und 50 Liter Säcken, da dürfte es noch mehr Auswahl geben. Es ist allerdings eine Herausforderung, die 50 Liter mit dem Fahrrad auf den Mittelberg zu bringen. Vielleicht sind wir Verbraucher nicht klar genug beim Klimaschutz (Torf sollte nicht mehr genutzt werden).
Im Café Kolesch unter den großen Kastanien zu sitzen ist herrlich. Mittagessen mit den besonders freundlichen Mitarbeiterinnen ist dort immer ein Genuss! Solange die Bäume noch nicht voll belaubt sind, tut auch die Sonne dort sehr gut.
Nun besorge ich Körperpflege-Produkte und eine Batterie für meinen Fahrradtacho im Drogeriemarkt. Dann kann ich wieder beim Stadtradeln ab 18. Mai mitmachen. Dabei finde ich lustig, dass ich immer für jede Strecke extra Umwege fahre, ein bisschen Ehrgeiz ist eben schon vorhanden, Kilometer schinden.
Danach noch ein Abstecher in die Stadtpfarrkirche gehört einfach dazu. Weil es zu kalt für ein Eis ist, gibt es vor dem Eiscafé Lucca nur einen Espresso. Danach hole ich mir in der Stadtbücherei noch den Krimi „Muttertag“, von Nele Neuhaus.
Da die Sonderausstellung mit jungen Biberacher Künstlern im Museum nur bis Sonntag war, ging ich am Freitag und am Samstag dort hin. Die ist wirklich hervorragend inspirierend! Sowas brauchen wir noch öfter hier im Museum!
Von unserem Apfelmann gegenüber vom Rathaus hole ich am Samstag Nachschub. Topas ist unser Lieblingsapfel.
Am Mittwoch waren wir mit der Bahn in Ulm. Da ging ich zu Fuß nach Neu-Ulm zum Boesner, da ich zum Malen nur Schmincke Ölfarben verwende. Die gibt es in Biberach nirgends mehr und sehr ungern bestelle ich was übers Internet.
Alles andere kaufe ich übers Jahr hier in der Stadt ganz bewusst. Meine Anfragen, wegen fairer Kleidung wurden in der Modeecke und im Kugler Maurer sehr freundlich angenommen. Ich kaufe eher wenig Kleidung und trage alles auf bis zum Leidwesen meiner Familie.
Außer im Vaude Store und im Secondhandshop trag’s weiter finde ich für mich in Biberach keine faire Klamotten, z.B. mit dem grünen Knopf.
Was mir jetzt in diesen Wochen auffällt: in Biberach werde ich überall sehr freundlich bedient!
Jetzt im April geht die Sonne auf dem Marktplatz noch. Später im Jahr wird es leicht sehr heiß. Sonnenschirme vor den Eisdielen liefern allerdings nicht die Schattenqualität wie Bäume. Auf dem Marktplatz fehlen eben große Bäume in der Erde.
Das Theater um das Baderhaus ist eine Schande! Kann man den Besitzern nicht das Handwerk legen?
Die Heimfahrt mit dem Fahrrad geht immer über die Schulstraße. Da gibt es sehr oft quengelige Autos hinter mir. Selten gibt es einen Überholangriff nach dem Maori Tattoo, der für mich sehr gefährlich ist. Dabei werde ich dann wegen der parkenden Autos weiter vorne geschnitten.
Auffallend stören in der Stadt sind die durchfahrenden Autos und Motorräder. Die neuen Stelen für Geschäfte in Nebenstraßen gefallen mir.