Familie 6 - Testbericht 5


Vergangene Woche habe ich Hausbrot bei Grüns Backhaus gekauft, sehr lecker. Das ist schon seit über 50 Jahren dasselbe Rezept, super.

In der Stadtbuchhandlung wurde ich wie immer sehr freundlich bedient. Auf Empfehlung einer Kollegin kaufte ich „Zwei bemerkenswerte Frauen“ von Tracy Chevalier, darauf bin ich gespannt.

Der Service im Café Kolesch ist von großer Freundlichkeit, den Damen ist nichts zu viel. Und dort auch Mittagessen einnehmen ist lecker und im Freien sowieso ein Genuss.

Danach ging’s erst mal auf den Gigelberg. Die Bänke auf der Schillerhöhe sind meistens für mich frei, da genieße ich den Blick, das reiche Vogelgezwitscher und auch die Dohlen vom Weißen Turm.

Ein Espresso beim Miraval kräftigte mich wieder.

Danach legte ich noch eine Auszeit in der St. Martins Kirche ein. Beten kann nie schaden und wenn ich dabei abschweife, dann baumelt die Seele - das tut einfach nur gut.

Am Donnerstag bin ich zuerst mit meiner Jahreskarte ins Museum, das inspiriert mich jedes Mal wieder neu. Die aufsichtführenden Damen sind alle sehr freundlich. Da gehe ich oft auch nur für 10 Minuten rein, die Dauerkarte macht’s möglich. Dieses Mal länger, das Festival Motiva von jungen Biberacher Kunstschaffenden lädt zu längerem Verweilen ein und bleibt leider nur bis 24. April 2022.

Im Anschluss ging’s zur Galerie pro arte beim Ulmer Tor. Auch dort werde ich immer sehr freundlich empfangen, manchmal auch von der Aufsichtsdame mit einem unterhaltsamen Schwätzle bedacht, auch mal Episoden über die Künstler, wenn sie beim Aufbau anwesend war. Diese Ausstellung immer wieder wechselnder Künstlerinnen und Künstler ist übrigens ohne Eintritt und wird von der Kreissparkasse unterhalten. Auch ein Geheimtipp, habe ich den Eindruck, da ich keine hohe Besucherfrequenz feststellen kann. Das war ein schöner Kulturnachmittag.

Mittwoch und Samstag ist der Besuch auf dem Wochenmarkt bei uns Standard. Dort finden wir alles Frische wie Obst, Gemüse, Salat, aber auch leckeren Käse von Freilandziegen und Freilandkühen. Die Blumen und Pflanzen der Gärtnereien wecken immer begehrliche Blicke, auch wenn im Garten gerade kein Platz ist.

Mittagessen vor dem Café Lava war danach auch wieder sehr lecker, wie auch der Espresso vor dem Eiscafé Lucca.

Beim Bummeln konnte ich noch Herrn Keinath vom gleichnamigen Eisenwarengeschäft ein frohes Osterfest wünschen, weil grade ausnahmsweise niemand vor dem Laden in der Schlange stand.