Mäusepopulation soll eingedämmt werden

Mäusebefall am Hochwasserdamm im Wolfental: Bei Routinekontrollen ist festgestellt worden, dass Mäuse erste Löcher und Gänge in die Dammoberfläche gebohrt haben. Der Damm an sich ist dadurch zwar nicht gefährdet, die Oberfläche könnte aber instabil werden. Deshalb beauftragt die Stadt Biberach eine Schädlingsbekämpfungsfirma, um die Mäusepopulation von Beginn an in den Griff zu bekommen. Ende Februar sollen erste Köderboxen aufgestellt werden.

Bild vergrößern: Rathaus Biberach
Rathaus Biberach

  

Der Hochwasserdamm ist im Kern mit Zement verfestigt. Im Bereich der Dammabdichtung können die Mäuse deshalb keinen Schaden anrichten. Auch die Stabilität des Bauwerks können die Tiere nicht gefährden. „Durch die Löcher und Gänge der Mäuse kann aber die Dammoberfläche instabil werden“, erklärt Matthias Schühle vom städtischen Tiefbauamt. Dies wiederum könnte bei Hochwasser oder bei Unterhaltungsarbeiten zur Folge haben, dass Boden an der Oberfläche ins Rutschen kommt. Festgestellt worden war der Befall bei einer Routinekontrolle. Diese sind für Hochwasserdämme vorgeschrieben, um beispielsweise einen Wühltierbefall rechtzeitig zu erkennen und entsprechend Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Bereits Ende Februar soll mit diesen begonnen werden, ehe der Damm wieder üppig mit Mohn bewachsen ist.

Eine von der Stadt beauftragte Firma wird entlang des Hochwasserschutzdamms spezielle Köderstationen auslegen und befestigen. Diese haben nur einen kleinen Zugang, sodass Hunde, Katzen, Igel und Füchse nicht an die Köder gelangen. Hundebesitzer werden trotzdem darum gebeten, ihre Hunde im Bereich des Damms anzuleinen und diese von den Köderboxen fernzuhalten. Eltern sollten zudem ihre Kinder darauf hinweisen, sich von den Köderboxen fernzuhalten.