Hilfsnavigation



Kopfmotiv Stadt Biberach
DEU - ENG
edit

Freizeit-tipps

Freizeittipps

Tipps für Ferien und Freizeit, für Gäste und Daheimgebliebene

Kulturnewsletter

Aktuelle Informationen, neue Veranstaltungen. Bleiben Sie mit dem Newsletter auf dem Laufenden.

abonnieren

Freundliche Örtchen

Logo Nette Toilette

 

 

 

 

 

 

Sehenswürdigkeiten in Biberach

 

Holzmarkt (Kapellenplatz)

Holzmarkt

Am südlichen Ende des Marktplatzes. Bis 1804 stand hier die Nikolauskapelle. Um den Platz gruppieren sich bemerkenswerte Gebäude: der gotische Salzstadel, das barocke Dinglinger-Haus und das Strölin-Haus, ein elegantes Patrizierhaus mit Renaissance- und Barock-Elementen. 

  

Weberberg

WeberbergEine der letzten mittelalterlichen Zunftsiedlungen Deutschlands.Die Weber waren das bedeutendste Gewerbe der Reichsstadt. Um 1500 standen über 400 Webstühle in Biberach; rund ein Viertel der Bevölkerung lebte von der Weberei.Berühmt war die Herstellung von Barchent, einem Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen.  Dem Barchent verdankte Biberach vor dem 30jährigen Krieg (1618-1648) seinen Wohlstand und seine wirtschaftliche Bedeutung. Aus Biberacher Barchent wurden vor allem Bettwäsche und Matratzenstoffe, Handtücher sowie Kittel, Hosen, Röcke, und Blusen gefertigt. In der Alltagskleidung und Tracht ist der Barchent noch bis ins 19. Jahrhundert nachweisbar

Gigelberg

popup_gigelbergParkanlage mit altem Baumbestand über den Dächern der Altstadt. Die Gigelberghalle, ein Holzbau aus dem Jahre 1895 sowie die Alte Stadtbierhalle gehören zum Ensemble des vor über 170 Jahren auf Initiative von Friedrich Goll angelegten Parkgeländes. Der Gigelberg beherbergt Stationen des Naturkundepfades. Während des Biberacher Schützenfestes im Juli pilgern Einheimische und Gäste „auf den Berg“, wo sich der Festplatz und der Vergnügungspark befinden. 

Stadtgarten

popup_stadtgartenGrünanlage bei der Stadthalle nahe der Altstadt. Gestaltet von der holländischen Gartenarchitekten Mien Ruys, ist der Stadtgarten eine grüne Oase zum Verweilen. Im Sommer finden im Stadtgarten-Rondell regelmäßig Konzerte statt.

Weißer Turm

Weißer TurmIm Jahr 1484 nach achtjähriger Bauzeit als Abwehr- und Wachturm vollendet (Höhe 41 m/Durchmesser 10 m). Bis zur Renovierung 1978 zeigte er Spuren einer Beschießung aus dem 30jährigen Krieg. Heute beherbergt er die Pfadfinder und kann im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden.

Gigelturm

GigelturmDer heutige Gigelturm ist vermutlich im 14. Jahrhundert als Wehr- und Warteturm erbaut worden. 1788 umgebaut (Höhe 39 m), diente er bis ins 20 Jh. als Auslug mit Türmerwohnung. Der Gigelmann war für das Läuten der Sturmglocke bei Feuer und Unwetter zuständig. Aus Brandschutzgründen ist der Turm derzeit nicht zugänglich.

Zeughausgasse 4

ZeughausgasseEhemaliges Handwerkerhaus von 1318, eines der ältesten Häuser in Süddeutschland. Beachtenswert ist die Bohlenstube des ursprünglich strohgedeckten Rauchhauses.

Ochsenhauser Hof

Ochsenhauser HofDer ehemalige Pfleghof des Klosters Ochsenhausen diente von 1775 bis 1961 als Schulhaus. Ab 1903 beherbergte er die Realanstalt und die Lateinschule - Vorläufer des heutigen Wieland-Gymnasiums. Seit 1978 ist hier eine Begegnungsstätte für Senioren untergebracht.

www.oho-bc.de

Ulmer Tor

Ulmer TorLetztes erhaltenes Stadttor, 1365 erstmals genannt. Erhielt 1820 den freistehenden Glockenstuhl, dessen Glocke, der "Gausappel", zum abendlichen Eintreiben der Gänse läutete.

Stadtpfarrkirche St. Martin

StadtpfarrkircheDas markanteste gotische Bauwerk der Stadt aus dem 14. Jahrhundert wird seit 1548 von beiden Konfessionen genutzt (Simultaneum). 1746 bis 1748 im Innern barockisiert (monumentales Deckengemälde von Johannes Zick). Station der Oberschwäbischen Barockstraße.

Marktplatz

MarktplatzEiner der schönsten Marktplätze Süddeutschlands, gesäumt von prächtigen Patrizierhäusern. Jeden Mittwoch und Samstag ist hier Wochenmarkt.

Untere Schranne

Untere SchranneErbaut im 16. Jh. als Lager- und Verkaufsraum, ab 1824 Kornspeicher. Biberach war der größte Getreidehandelsplatz im Königreich Württemberg.

Haus zum Kleeblatt

Haus zum KleeblattDas mächtigste Haus am Marktplatz ist das "Haus am Kleeblatt", ein mittelalterliches Handelshaus, erbaut 1362/63 (dendrochronologisch datiert). Später vom Baumwoll- und Barchenthändler Martin Weißhaupt genutzt. 1491 Sitz der Biberacher Handelsgesellschaft Weißhaupt-Schreiber-Dittmar. Ab 1693 befanden sich hier die Versammlungsstuben der evangelischen Patrizier.

Altes Rathaus

Altes RathausSpätmittelalterlicher Fachwerkbau von 1432. Das offene Erdgeschoss diente den Metzgern als Verkaufshalle. In den oberen Räumen befanden sich Ratssaal und Amtsstuben.

Neues Rathaus

Neues RathausIn den Arkaden des Neuen Rathauses (von 1503) hatten die Krämer und Bäcker ihre Verkaufsstände. In den oberen Geschossen lagen Amtsräume und die Schaustube der Weber. Nach umfassender Renovierung beider Rathäuser sind in den Gebäuden heute Teile der Stadtverwaltung untergebracht.

Komödienhaus

KomödienhausErbaut 1563, diente es im Erdgeschoss über drei Jahrhunderte den Metzgern als Schlachtraum (Schlachtmetzig), während im Obergeschoss Theater gespielt wurde. 1761 fand hier unter der Leitung von Christoph Martin Wieland die Uraufführung des Shakespeare-Stückes "Der Sturm" in deutscher Sprache statt. Heute ist das Komödienhaus der zentrale Veranstaltungsort des Biberacher Kabarettherbstes.

Museum Biberach

Braith-Mali-MuseumDer Hospital zum Heiligen Geist wurde vor 1258 als karitative Stiftung gegründet und nach dem Stadtbrand von 1516 in seiner heutigen Form errichtet. Als größter mittelalterlicher Gebäudekomplex der Stadt beherbergt er unter anderm das Museum.


Wieland-Gartenhäuser

popup_wieland-gartenhäuserOriginale Gartenhäuser des Dichters Christoph Martin Wieland im gleichnamigen Park. Nach der umfassenden Restaurierung 2009 beherbergen sie heute das neue Wieland-Museum.

Wieland-Museum

Wieland-Park

popup_bürgerparkAngeregt durch Wielands Dichterstätte formte der aus Ulm stammende Architekt Hans Dieter Schaal den Park als Ort der Begegnung, Erhoung und Reflexion.

Esel-Denkmal

popup_eseldenkmal

Auf Initiative von Barbara Leuchten, Gemeinderätin der Stadt Biberach bis 1998, aus Spenden finanziert wurde diese Skulptur vom Künstler Peter Lenk erschaffen. Im Eselrelief ist C. M. Wielands "Prozess um des Esels Schatten" verkörpert.

Weißgerberwerwalk

popup_weißgerberwalk

Das Gerberhandwerk hatte im 18. Jahrhundert in Biberach an der Riß eine wichtige Bedeutung. Einst fanden bis zu fünfzig Rot-, Weiß- und Sämischgerber in Biberach ihr Auskommen, die nach verschiedenen Methoden ihr Gerberhandwerk betrieben. Im Jahre 1699 legte sich dieser Berufsstand eine Hammerwalke zu, die gegen eine Gebühr von jeder Gerberei benutzt werden durfte. Die malerische, in den Jahren 1989-1991 renovierte Walkmühle ist heute im Alleinbesitz der Familie Kolesch und wurde 1994 mit dem Denkmalschutzpreis der Hypo-Bank Baden-Württemberg ausgezeichnet.